Autor: webtigerpro_dev

  • Erbfolge

    Erbfolge

    Das BGB sieht grundsätzlich zwei Möglichkeiten vor, nach denen ein Erbe zu eben diesem werden kann: 1. kraft gesetzlicher Erbfolge (§§ 1924 ff. BGB), 2. kraft gewillkürter Erbfolge, d. h. durch Verfügung von Todes wegen (z. B. durch Testament (§§ 1937, 2064 ff., 2265 ff. BGB) oder Erbvertrag (§§ 1941, 2274 ff. BGB). Das Gesetz…

  • Grundbegriffe des Erbrechts

    Grundbegriffe des Erbrechts

    Das Erbrecht regelt, wie nach dem Ableben einer Person deren Vermögen auf die Erben übertragen wird. Die Rolle eines Erbrecht Anwalts in Kirchhain ist es, Klarheit in diesen komplexen Prozess zu bringen. Zunächst einmal ein kurzer Überblick über die grundlegendsten Begriffe: Die Komplexität des Erbrechts offenbart sich beim Erstellen eines Testaments, der Ermittlung des Pflichtteils,…

  • Pflichtteilsrecht

    Pflichtteilsrecht

    Der Erblasser kann dem Grunde nach durch letztwillige Verfügung die Verteilung seines Vermögens in freiem Ermessen regeln. Dies ist ein wesentlicher Ausdruck der Testierfreiheit. So kann er auch bestimmen, dass einer seiner nächsten Angehörigen nichts aus seinem Vermögen bekommen soll. Im Volksmund spricht man hier von der Enterbung. Allerdings sieht das Gesetz in den §§…

  • Erbengemeinschaft

    Erbengemeinschaft

    Sollte der Erblasser mehrere Erben hinterlassen, so geht sein Vermögen mit dem Erbfall als Ganzes auf die Erben über und wird deren gemeinschaftliches Vermögen. Die damit entstehende Gemeinschaft wird als Erbengemeinschaft bezeichnet. Im Rahmen dieser Erbengemeinschaft wird ein Sondervermögen eben für das vom Erblasser hinterlassene Vermögen neben dem Eigenvermögen der Erben gebildet. Die Erben können…

  • Erbenhaftung

    Erbenhaftung

    Mit dem Tod des Erblassers geht das Vermögen als Ganzes auf die Erben über. (§§ 1922 I, 1967 I BGB) Das heißt der Erbe haftet auch für die Schulden, die der Erblasser vor seinem Tod gemacht hat. Darüber hinaus haftet der Erbe auch für Verbindlichkeiten, die mit dem Erbfall entstehen, wie etwa Pflichtteils- oder Vermächtnisansprüche.…

  • Anfall, Ausschlagung der Erbschaft

    Anfall, Ausschlagung der Erbschaft

    1. Annahme Die Erbschaft geht ohne weiteres im Augenblick des Erbfalls auf den Erben über (vgl. § 1942 BGB), ohne dass es einer Annahme bedarf. Allerdings kann der Erbe – sollte er die Erbschaft nicht wollen – von der Möglichkeit der Ausschlagung Gebrauch machen. Konkret ist der Anfall der Erbschaft damit zunächst nur ein vorläufiger,…

  • Beschwerung oder Beschränkung des Erben

    Beschwerung oder Beschränkung des Erben

    1. Vermächtnis Ein Vermächtnis ist eine Zuwendung eines Vermögensvorteils von Todes wegen, welche weder Erbeinsetzung noch Auflage ist. (§§ 1939, 2147 ff. BGB) Dem Zweck nach sollen dem Erblasser Möglichkeiten gegeben werden, um seinen letzten Willen differenzierter zu gestalten. Mit einem Vermächtnis soll regelmäßig ein Erbe verpflichtet werden, einen Gegenstand der Erbschaft einem Dritten zuzuwenden.…

  • Vor- bzw. Nacherbschaft

    Vor- bzw. Nacherbschaft

    Durch Vor- und Nacherbschaft kann ein Erblasser über mehrere Stationen hinweg letztwillige Verfügungen treffen und somit sein Vermögen über einen längeren Zeitraum hinweg binden. Konkret bestimmt der Erblasser dazu einen Erben (Nacherbe). Allerdings wird dieser dann so genannte Nacherbe erst dann zum Erben, wenn vorher ein anderer Erbe (Vorerbe) geworden ist. Der Sinn einer solchen…

  • Sonderfälle

    Sonderfälle

    1. Sonderfall Schenkung von Todes wegen Eine Schenkung von Todes wegen gem. § 2301 BGB ist eine Schenkung (§ 516 BGB) unter Lebenden, unter der Bedingung, dass der Beschenkte den Schenker überlebt. Eine Schenkung gem. § 516 BGB ist eine Zuwendung, durch welche jemand aus seinem Vermögen einen anderen bereichert. Beide Teile sind dabei darüber…

  • Druckkündigung: Was Sie als Arbeitnehmer wissen müssen

    Druckkündigung: Was Sie als Arbeitnehmer wissen müssen

    Eine Druckkündigung liegt vor, wenn der Arbeitgeber einen Arbeitnehmer aufgrund von Druck von Dritten entlässt. Dies kann zum Beispiel passieren, wenn Kunden oder Geschäftspartner drohen, ihre Aufträge zu stornieren, wenn der Arbeitnehmer nicht entlassen wird. In diesem Blogbeitrag erfahren Sie, was Sie als Arbeitnehmer über Druckkündigungen wissen müssen. Was ist eine Druckkündigung? Eine Druckkündigung ist…